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Eröffnung der Adveniat-Aktion 2022 im Bistum Trier

Das Lateinamerikahilfswerk Adveniat wird die Weihnachtsaktion 2022 unter dem Leitwort „Gesundsein fördern“ im Bistum Trier eröffnen. Im Fokus der Aktion stehen Menschen, insbesondere in Bolivien und Guatemala, deren Gesundheit durch verschiedenste Ursachen gefährdet ist und die in Gemeinden und Einrichtungen pastoral begleitet werden.
Wo setzen sich die Partner in Bolivien und weiteren Ländern Lateinamerikas dafür ein, dass insbesondere benachteiligte Menschen ein lebenswertes Leben in ihrem Umfeld gestalten können? Wie können besonders Frauen, Migrantinnen und Migranten, Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtränder oder der entlegenen Gebiete, Menschen, deren Gesundheit und Wohlergehen bedroht ist, eine Perspektive finden? Was können wir konkret und solidarisch tun?

Gemeinsam mit Adveniat möchte das Bistum Trier die Anliegen der Adveniat-Aktion vielen Menschen nahebringen. Die Adveniat-Kampagne 2022 soll einen Beitrag dazu leisten, dass Projekte für Menschen, deren Gesundheit und Wohlergehen bedroht ist, unterstützt werden können.

Link

Brief des Diözesanvorstand des BDKJ an die Engagierten in der Bolivienpartnerschaft

Informationen über die Fortführung der Bolivienpartnerschaft

Liebe haupt- und ehrenamtlich Engagierte,

die Boliviensammlung ist eine traditionsreiche Aktion, die seit nun mehr als 60 Jahren im Bistum Trier ein wichtiger Bestandteil der katholischen Jugendarbeit ist.  Zunächst mal ist es uns wichtig, allen die sich im Laufe dieser langen Zeit Jahr für Jahr hierfür eingesetzt und damit die Sammlung und unsere Partnerschaft in Bolivien unterstützt haben, Danke zu sagen! Dank Euch konnten vor Ort unsere Stiftung und die Jugendpastoral unterstützt werden, um so vielen Kindern und Jugendlichen in Bolivien Zugang zu Bildung zu geben und bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen.
Leider spielen in der Gesamtorganisation der Sammlung und Partnerschaft aber noch viele weitere Faktoren eine wichtige Rolle. Durch die rasanten Änderungen und Entwicklungen in den letzten Jahren ist es uns daher leider nicht mehr möglich die Boliviensammlung so fortzuführen, wie Ihr sie kennt.  
Diese Info wird gerade über die Pressestelle des Bistums, den Paulinus, die Fachstellen, unseren gemeinsamen Newsletter mit der Abteilung Jugend u.v.m. verteilt. Uns war es aber auch wichtig vor allem Euch zu informieren, die Menschen, die die Aktion jahrelang vor Ort überhaupt erst ermöglicht haben. Wir hoffen daher, dass diese Mail über die Verteiler die wir haben, an Euch weitergeleitet wird
Nicht in allen Orten – aber in vielen, haben wir auch wahrgenommen, dass es für Euch vor Ort immer schwieriger wird, genug Unterstützer*innen zu finden. Sowohl Firmen/Landwirte o.ä. die mit Fahrzeugen unterstützen, als auch Menschen, die am Tag selber unterstützend dabei sind. Aber auch die finanziellen Auswirkungen (Corona hat auch den Kleidermarkt massiv getroffen), die Folgen von FastFashion = eine geringere Kleiderqualität, personelle und strukturelle Veränderungen in der Diözesanstelle und im Bistum, Unterstützungsmöglichkeiten . . . es ist leider eine lange Liste an Dingen, die uns die Sammlungen in den letzten Jahren immer schwerer gemacht haben. Deshalb mussten wir leider zu dem Entschluss kommen, dass wir die Sammlung nicht mehr flächendeckend durchführen und abrechnen können.
Dennoch möchten wir unbedingt betonen, dass uns unsere Partner*innen und die Partnerschaft in Bolivien wichtig ist und wir diese weiterhin unterstützen wollen und auch hierbei weiterhin auf Eure Unterstützung angewiesen sind. Als neue Idee soll der Bolivienfreundschaftstag, den es vor vielen Jahren schon mal gab, wieder eingeführt werden. An diesem Tag sollen bistumsweit Aktionen stattfinden, die sich rund um das Thema Bolivien drehen. Der Vorteil für Euch hieran ist: Ihr dürft selber entscheiden, was für Euch und Eure Gruppe die passende Aktion ist und Ihr seid nicht gezwungen, eine Sammlung zu machen. Ihr könnt Euch z.B. auch inhaltlich mit unserer Partnerschaft, den Menschen und Verhältnissen vor Ort auseinandersetzten. Genauso sind aber auch Solidaritätsaktionen, bei denen Spenden gesammelt werden, möglich.
Genauere Informationen könnt Ihr auch unserer Pressemitteilung und den vollständigen Beschlüssen auf unserer Hompage entnehmen.
Uns ist es wichtig nochmals zu betonen, dass wir Euch für die Verbundenheit und jahrelange Unterstützung wahnsinnig dankbar sind! Uns geht es genauso wie Euch – das hier ist eine Entscheidung, die zwar leider am Ende rationell getroffen werden musste, weil es einfach anders nicht mehr ging, aber auf emotionaler Ebene wahnsinnig schwer fällt zu akzeptieren und einfach keine leichte ist. Und wir haben sie uns auch nicht leicht gemacht! Mehr als ein Jahr hat der Ausschuss Bolivien, an dem fast 20 Menschen aus verschiedenen Gruppierungen und Hintergründen mitgearbeitet haben, immer wieder getagt, hin und her überlegt, abgewägt und geprüft. Dieser Ausschuss hat auch den Fragebogen zur Bolivienpartnerschaft entwickelt, der seit ca.  Anfang März bis vor kurzem ausgefüllt werden konnte und auch diese Rückmeldungen haben wir alle mit in unsere Überlegungen einbezogen. Dennoch haben wir leider keine andere Möglichkeit gefunden, wie es mit der Sammlung weitergehen kann. Aber für die Partnerschaft und deren Fortbestehen ist es umso wichtiger positiv in die Zukunft zu gucken und den Freundschaftstag jetzt anzugehen, zu unterstützen und genauso zu etablieren, wie es die Sammlung war.
Lena Kettel, meine Kollegin in der Diözesanleitung, ist daher auch aktuell persönlich für drei Wochen gemeinsam mit Evelyn Zimmer aus dem Bolivienreferat und Volker Lenz, Vorsitzender des Fördervereins zur Bolivienpartnerschaft, vor Ort in Bolivien um auch unsere bolivianischen Partner*innen weiterhin, so wie auch bisher digital bei den Neuerungen und Umbrüchen mitzunehmen und zu begleiten und um gemeinsam zu besprechen, wie es dennoch weiter gehen kann. Daher ist Lena aktuell natürlich von hier aus nicht erreichbar. Wir als Vorstand bieten Euch aber ausdrücklich an, uns Rückmeldung zu geben und bei Fragen auf uns zuzukommen und uns zu kontaktieren. Uns ist es wichtig, dass Ihr diese Nachricht nicht mit Groll versteht und keine Fragen offen bleiben. Daher stehen auch unten meine persönlichen Kontaktdaten, unter denen ich Euch gerne zur Verfügung stehe – jetzt und auch in Zukunft, ganz besonders aktuell zu allen Fragen der Sammlung und Partnerschaft aber auch sonst, wenn Fragen oder Themen zum BDKJ oder unserer Arbeit aufkommen.
Nochmals vielen vielen Dank!
Für den Diözesanvorstand
Viele Grüße

Matthias Becker

BDKJ Diözesanvorsitzender

 

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Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Engagierte für die Bolivienpartnerschaft im Pastoralen Raum Schweich,

Coronabedingt hat die Sammlung seit 2019 geruht. In der Anlage finden Sie ein Schreiben der BDKJ zur Zukunft der Bolivienpartnerschaft mit der Information, dass die Sammlung wie wir sie seit vielen Jahrzehnten kennen und mit viel Engagement  durchgeführt haben nicht weitergeführt werden kann.
Diese Nachricht erfüllt mich mit Trauer, die Sammlung war die größte Jugendaktion im mitterweilerweile aufgelösten Dekanat Schweich-Welschbillig und hat viele Menschen für die gute Sache zusammengeführt. Dennoch verstehe ich die Gründe der Verantwortlichen.
Ich möchte zu einem Austauschtreffen im frühen Herbst einladen, um miteinander zu überlegen, wie wir die Bolivienpartnerschaft durch lokale Aktionen weiterhin unterstützen können und natürlich auch, um an die vielen Jahre der Sammlung und die vielen schönen Erlebnisse in dieser Zeit zu denken.
Wenn Sie Interesse an einem solchen Austausch über die Bolivienpartnerschaft und Möglichkeiten, die Menschen in Bolivien weiterhin zu unterstützen haben, senden Sie bitte Ihre Emailadresse an schweich(at)bistum-trier.de
Herzliche Grüße,
Susanne Münch-Kutscheid

 

 

SOS Bolivien – 2.000 Kinder und Jugendliche hoffen auf Unterstützung

Kleider werden Bildung! Sonderspendenaktion

SOS Bolivien - Unter diesem Motto läuft eine eine Sonderspendenaktion der Boliviensammlung im Bistum Trier. 
Hintergrund dieses Hilferufes ist die Tatsache, dass wegen der Corona-Pandemie alle Sammlungen im letzten Jahr und nun auch die bis einschl. Mai 2021 geplanten Kleidersammlungen und damit auch die Sammlung im Dekanat Schweich-Welschbillig abgesagt werden mussten. Damit sind dringend notwendige Einnahmen weggebrochen. 

Den Link zur Spendenseite finden Sie hier

Solidarität bewegt ‒ die Benefizaktion 2.0!

Bolivienpartnerschaft

Radfahren, laufen, inlinern… für Kinder und Jugendliche in Bolivien

Die Benefizaktion zugunsten der Bolivienpartnerschaft geht in die zweite Runde, denn leider hat sich die Situation noch nicht entspannt. Viele Hilfsprojekte in Bolivien stehen vor dem (finanziellen) Aus.

Sportlich und aktiv könnt Ihr Euch auch in diesem Jahr für 2.000 junge Menschen in Bolivien einsetzen. Macht mit bei unserer Benefizaktion für Bolivien ‒ als Einzelperson oder als Familie oder als Gruppe, z. B. über die Pfarrei oder das Dekanat! Die Aktion kann auch Bestandteil oder Ersatz einer Ferienfreizeit sein!

Und so geht’s:

  1. Ihr überlegt Euch vor Ort eine mögliche Strecke, die in Frage kommt. Wenn die Aktion als Gruppe organisiert wird, können Stationen zu Bolivien, der Partnerschaft, Spiritualität etc. eingebaut werden.
  2. Ihr überlegt Euch einen passenden Zeitraum. Wenn Ihr die Aktion als Gruppe organisiert, ladet Ihr zu der Maßnahme für einen oder mehrere Tage ein.
  3. Meldet Eure Maßnahme an. Mit der Anmeldung werdet Ihr Teil der großen Solidaritätsaktion.
  4. Die Teilnehmer*innen suchen sich Sponsor*innen, die für jeden zurückgelegten Kilometer einen Betrag spenden. So hilft jeder Kilometer bolivianischen Kindern und Jugendlichen.
  5. Ihr führt die Aktion durch und sammelt die Spenden ein, dann überweist Ihr den Betrag auf das Spendenkonto.

Auf Instagram und Facebook könnt Ihr Fotos und Erfolge teilen. Nutzt hierzu den Hashtag #solidaritätbewegt und schickt bitte auch Fotos an die unten genannte Email-Adresse, die wir in der Bildergalerie der Homepage veröffentlichen dürfen!

Auf der Homepage www.bdkj-trier.de⇒ Bolivienpartnerschaft ⇒Solidarität bewegt finden sich weitergehende Informationen.

Kontakt: Telefon: 0651/9771-100 | E-Mail: bolivienreferat(at)bdkj-trier.de | Bankverbindung: Förderverein Bolivienpartnerschaft, IBAN DE27 3706 0193 3006 9680 14, Verwendungszweck: „Solidarität bewegt“

Hintergrund:

Kinder und Jugendliche in Bolivien sind von der Corona-Krise doppelt betroffen: Die medizinischen Bedingungen im lateinamerikanischen Land sind schlecht, die Infektionszahlen steigen und gleichzeitig sind durch die Absage der Boliviensammlungen die Erlöse zur Unterstützung weggebrochen. Durch das Ausbleiben dieser Einnahmen können viele Projekte unserer bolivianischen Partnerorganisationen nicht finanziert werden. Dem möchten wir mit dieser Benefizaktion etwas entgegensetzen. Bereits im vergangenen Jahr wurden über 15.000 km erradelt, erlaufen, erwandert. Wir sind damit sozusagen in Bolivien angekommen. Eine tolle Leistung, an die wir jetzt anknüpfen können!

Bolivienpartnerschaft / Boliviensammlung

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Jedes Jahr sammeln viele hundert Jugendliche, junge Erwachsene und Mitarbeiter/innen aus unseren Pfarrgemeinden einige Tonnen an alten Kleidern, die nicht mehr gebraucht werden.  

Die Erlöse aus der Verwertung der gesammelten Kleidung und der Schuhe kommen Kindern und Jugendlichen in Bolivien zugute:

Zwei Partnerorganisationen in Bolivien, die sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzen, profitieren von den Erlösen aus der Kleidersammlung: Die Jugend- und Berufungspastoral Boliviens (PJV) koordiniert und fördert die Jugendpastoral in ganz Bolivien. Die Stiftung „Solidarität und Freundschaft Chuquisaca – Trier“ unterhält 25 Internate und Ausbildungszentren für ca. 1.500 Kinder und Jugendliche auf dem Land. Den Jüngeren wird eine Schulausbildung ermöglicht. Älteren wird die Möglichkeit zur Berufsausbildung oder zum Studium geboten. Der Fokus ist jeweils auf Benachteiligte gerichtet. Deshalb erhalten nun auch Personen mit Behinderungen besondere Förderung. Kinder und Jugendliche mit Behinderungen werden gerade in ländlichen Gebieten Boliviens diskriminiert und vernachlässigt. Es gibt keine materielle, medizinische oder therapeutische Unterstützung vom Staat. Daher verfolgt die Stiftung einen ganzheitlichen Ansatz und arbeitet auch mit den Familien und Pfarreien. Es ist das Anliegen, Menschen mit Behinderungen nicht nur sichtbarer zu machen, sondern sie auch in die Gesellschaft zu integrieren. Um diese Ziele umzusetzen, werden verschiedene Kooperationen eingegangen, z.B. mit dem Kindermissionswerk „Die Sternsinger“. Doch die Erlöse aus der Kleidersammlung sind nach wie vor die wichtigste finanzielle Stütze.